Ballaststoffe für Kinder – Tut das weh?

Ballaststoffe für Kinder

Ballaststoffe für Kinder? Ballaststoffe sind ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Nahrung und sollten täglich ihren Platz in unserem Speiseplan finden –  unser Darm wird es uns über kurz oder lang danken!

Ballaststoffe regen unsere Verdauung an und wirken somit Verstopfungen oder Verdauungsbeschwerden entgegen. Sie fördern außerdem die Darmtätigkeit und sorgen so dafür, dass genug gute Keime in unserem Verdauungssystem vorhanden sind und dort wirken können.

Ballaststoffe sind wie kleine Superhelden in unserer Nahrung, die außerdem dafür sorgen, dass wir länger satt bleiben und weniger Bedürfnis haben, nach der Mahlzeit gleich zur nächsten kleinen Mahlzeit zu greifen.

Kurz gesagt sorgen diese kleinen Nahrungsbestandteile dafür, dass unser Nahrungsbrei weniger lang im Dickdarm verweilt und ihm somit weniger Wasser entzogen werden kann, was wiederum zur Folge hat, dass die Ausscheidung problemloser funktioniert.

Okay. Ballaststoffe sind gut für die Verdauung – aber können sie sonst noch was?

Ja, Ballaststoffe können fast Wunder bewirken… fast!

Sie helfen nämlich auch dabei, Gifte und schädliche Substanzen die wir gezwungenermaßen mitessen, wieder auszuscheiden und machen nicht nur länger, sondern auch schneller satt! (Voraussetzung: es wird langsam und mit Genuss gegessen und genug getrunken!)

Das heißt, sie unterstützen auch dadurch die Gewichtsregulation.

Durch die bereits erwähnten Effekte werden im Körper von Kindern (und Erwachsenen) auch die Blutfett- und Blutzuckerwerte reguliert und unterliegen in der Regel nicht mehr so großen Schwankungen. Das heißt der Körper kann sich entspannen und auch wirklich auf die Verdauung konzentrieren, die uns dann nachhaltig satt, fit und munter macht!

Was sind Ballaststoffe jetzt eigentlich und worin sind sie enthalten?

Ballaststoffe sind sogenannte unverdauliche Kohlenhydrate, die vor allem in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten sind.

Besonders viele Ballaststoffe sind in Vollkornprodukten (Vollkornbrot, Vollkornnudeln, etc.) und Gemüse (vor allem Wurzelgemüse wie Karotten, …) oder auch in Hülsenfrüchten wie Bohnen enthalten.

Einem guten Frühstück oder Mittagssnack mit Vollkornbrot, Bohnenaufstrich und Karotten als Snack steht also nichts mehr im Weg!

Ganz wichtig zu beachten ist auch noch, dass diese kleinen Wunderlinge ihre volle Wirkung nur entfalten können, wenn mit ihnen auch genug Flüssigkeit aufgenommen wird! Sollte das nicht der Fall sein, kann der Schuss leider auch nach hinten los gehen. Also: immer genug trinken!

Aber Achtung! Wer an die Aufnahme von Ballaststoffen noch nicht so gewöhnt ist sollte mit kleineren Mengen beginnen und den Konsum erst nach und nach steigern, weil eine abrupte Steigerung auch gerne einmal zum Bauchzwicken oder Blähungen führen kann!


Gastbeitrag von Katharina Steingassner

Katharina Steingassner

Die angehende Diätologin Katharina Steingassner studiert aktuell an der Fachhochschule St. Pölten Diätologie und an der Universität Wien die Lehramtsstudien „Ernährung und Haushaltsökonomie“ und „Spanisch“. Darüber hinaus ist sie begeisterte Musikerin und ist in diversen Orchestern und Gruppen. Katharina spielt Trompete, Klavier und Gitarre.




Ballaststoffe für Kinder: Hilfe für Eltern übergewichtiger Kinder

Wenn du bemerkt hast, dass es Sinn macht, dass dein Kind mehr anwendbares Wissen über Nahrung erhalten sollte, weil es schon ein paar Kilos zuviel angesetzt hat, helfen wir gerne zB mit:

Du hast noch Fragen? Dann lass uns über deine Situation sprechen:



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